Reportage Schadeninspektor

Simon Uhlmann, Schadeninspektor bei der emmental versicherung, war einen Tag lang mit Peter Bühler und Marc Sacha Stauffer als «lernender Tröchni» unterwegs. Am Ende des Tages stand er uns Rede und Antwort.

Wie fühlst du dich nach diesem Tag?

«Ich bin voller Eindrücke. Der Tag war spannend und hat meinen Horizont erweitert.»

Was nimmst du für dich mit?

«Ich weiss jetzt, was nach der Leckortung alles passiert. Ich kann z.B. meinen Kunden darüber Auskunft geben, wie eine Sanierung abläuft; etwa wie gross die Löcher werden oder wie stark die Lärmbelastung sein wird. Ich habe zudem ein besseres Verständnis dafür, was von Seiten der BTS AG abgerechnet wird, aber auch, was von Seiten unserer Kunden erwartet wird.»

Wie meinst du das?

«Ob ich die Löcher auf einer Leiter stehend bohre, in einem winzigen Bad, mit dem Bohrer in der einen und dem Staubsauger in der anderen Hand oder ob ich dasselbe in einem grosszügigen Wohnzimmer tun kann, dauert halt unterschiedlich lange. Und wenn der Verputz runter muss, dann fängt auch die beste Staubwand nicht alles auf – da kann es schon gerechtfertigt sein, wenn der Kunde uns noch Reinigungsaufwand in Rechnung stellt.»

Wo ist die BTS AG deiner Meinung nach besonders stark?

«Im Kontakt mit der Kundschaft und ihrem freundlichen Auftreten vor Ort. Das fand ich vorbildlich. Bei der BTS kann man sich in die Lage des Kunden versetzen und das Zeitmanagement wird angekündigt – schliesslich plant der Kunde seinen Tag ja auch. Peter und Marc haben beide sehr sauber und vorsichtig gearbeitet. Etwas Dreck gab es halt, aber den räumte man weg. Als Kunde würde ich mich ernst genommen fühlen. Und wir von der Versicherung wollen einen verlässlichen Partner.»

Was heisst das genau?

«Wenn ich die BTS beauftrage, kann ich mich darauf verlassen, dass sie sich melden, wenn es einen Schadeninspektor von der Versicherung vor Ort braucht. Beispielsweise wenn das Schadenausmass grösser ist als vermutet und es mit trocknen nicht gemacht ist, sondern das halbe Badezimmer ausgebaut werden muss. Da muss vorher geklärt werden, wer was bezahlt. Hier ist das Gespür der BTS Mitarbeiter ausnahmslos vorhanden und wir erhalten nicht einfach am Schluss eine Rechnung, sondern werden vorher kontaktiert.»

Was hat dir am besten gefallen heute?

«Das Zwischenmenschliche! Unter den BTS Mitarbeitern herrscht ein kollegiales Verhältnis. Man ist füreinander da. Wer unsicher ist, nimmt kurz telefonisch Rückfrage mit dem Kollegen. Es scheint einen engen Draht untereinander zu geben. Das habe ich selber auch gemerkt: man kommt einander näher, wenn man zusammen Staub gefressen hat. Das macht unsere Zusammenarbeit zukünftig sicher noch einfacher. Ich fand es schön, mal selber in den «Büetzerhosen» und in der Rolle des Lernenden zu stecken. Alle Handwerker duzten sich und die Stimmung war entspannt.»

Könntest du dir den Beruf als «Tröchni» auch vorstellen?

«Nein, ich bin eher der Büromensch. Als Tröchni braucht es handwerkliches Wissen und Können vom Bau her und die Einstellung vom stolzen Handwerker, der gerne sauber arbeitet und auch unter Zeitdruck freundlich bleibt.»

Was möchtest du sonst noch sagen?

«Herzlichen Dank, dass die BTS mir diesen Tag ermöglicht hat – das brauchte Planung und meine Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt! Ein solcher Tag wäre für den gesamten Schadendienst sinnvoll. Es hilft dabei, die richtigen Fragen zu stellen und fördert das gegenseitige Verständnis.»